Hinter den Kulissen von H2O – Plötzlich Meerjungfrau
Hast du dich schon mal gefragt, wie eine Serie wie H2O – Plötzlich Meerjungfrau überhaupt gedreht wird? Die magische Welt rund um Cleo, Emma und Rikki wirkt so echt – aber was steckt wirklich dahinter? Hier erfährst du, wie die Serie entstanden ist und welche coolen Tricks beim Filmen benutzt wurden!
Drehorte:
Sonne, Strand und Meer
Die Serie wurde in Australien gedreht – genauer gesagt in Queensland, hauptsächlich an der Gold Coast. Viele Szenen spielen an wunderschönen Orten, wie am Meer, in Höhlen oder in Wasserparks. Viele Drehorte, wie z.B. den Freizeitpark gibt es wirklich. Das türkisblaue Wasser und die Palmen sind also echt – und genau das macht die Serie so besonders!
Innenszenen
Die Aufnahmen, die drinnen in den Häusern der Mädchen gemacht wurden, wurden in Wahrheit in einem Filmstudio gedreht. Es wird also draußen auf der Straße vor dem Haus gedreht und dann wird ein Schnitt gemacht und es wird im Filmstudio weitergedreht, wo die Inneneinrichtung von z.B. Cleos Haus steht. Cool ist, dass man das überhaupt nicht merkt, wenn man zuschaut.
Unterwasser
Die Unterwasseraufnahmen entstanden teilweise wirklich draußen im offenen Meer. So kam es auch, dass neben Delfinen beim Dreh auch mal ein Hai aufgetaucht ist. Da sind alle ziemlich erschrocken – am Ende ist es aber zum Glück gut ausgegangen! Manche Unterwasserszenen wurden aber auch direkt im Sea World Freizeitpark mit seinen großen Delfinbecken oder in riesigen Wassertank eines Filmstudios aufgenommen.
Die magischen Meerjungfrauenflossen
Das wohl Spannendste an den Dreharbeiten: die Meerjungfrauenflossen! Jede Flosse wurde handgemacht und auf die einzelnen Schauspielerinnen genauestens angepasst, wog etwa 15 bis 20 Kilogramm und bestand aus Silikon. Tausende kleine Schuppen wurden alle einzeln an die Flossen angeklebt. Ein richtiges Kunstwerk also! Die Schauspielerinnen mussten erst mal lernen, mit diesen riesigen Flossen zu schwimmen – und das war gar nicht so leicht! Teilweise wurden sie sogar ins Wasser hineingetragen, weil sie sich an Land kaum bewegen konnten. Das ist also gar nicht gespielt in der Serie, dass man an Land mit der Flosse etwas schwerfällig ist, das ist wirklich so!
Unterwasser-Drehs: Ganz schön anstrengend!
Die coolen Unterwasser-Szenen sahen zwar traumhaft aus, waren aber eine echte Herausforderung. Die Schauspielerinnen mussten oft lange die Luft anhalten, während sie gleichzeitig noch natürlich wirken und „spielen“ mussten. Für besonders schwierige Szenen wurden auch Taucher eingesetzt, die die Kameras bedienten oder den Mädchen beim Auftauchen halfen.
Spezialeffekte für die Magie
Natürlich sind nicht alle Verwandlungen und Wassertricks echt – hier kamen Spezialeffekte am Computer zum Einsatz. Zum Beispiel, wenn das Wasser plötzlich „tanzt“ oder die Mädchen sich beim Kontakt mit Wasser in Meerjungfrauen verwandeln und dabei so funkeln. Diese Effekte wurden erst nach dem Filmen am Computer hinzugefügt. So entsteht der magische Look der Serie!
Das Team hinter den Meerjungfrauen
An der Produktion von h2o – Plötzlich Meerjungfrau waren über 100 Leute beteiligt – von Regisseuren über Kostümdesigner bis hin zu Tauchtrainern. Die Schauspielerinnen mussten nicht nur ihre Texte lernen, sondern auch Schwimmtraining, Tauchen und Schauspielunterricht absolvieren. Manchmal hat es einen ganzen Tag gedauert, etwas zu filmen, was am Ende in der Serie gerade einmal 5 Minuten dauert. Ganz schön viel Arbeit – aber das Ergebnis hat sich gelohnt!
Wenn du also das nächste Mal eine Folge schaust, denk daran: Hinter jeder Szene steckt eine Menge Arbeit, Teamgeist und Kreativität. Und genau das macht h2o so besonders!
